Duco u noqo kuwa kale

Ich meine sagen zu dürfen, dass alle Christen von Gott gesegnet sein möchten. Das ist ein guter Wunsch und hat seine Wurzeln im alten, wie im neuen Testament. Der priesterliche Segen in 4. Mose 6,24 beginnt mit: „Der Herr segne dich und behüte dich!“ Und Jesus spricht oftmals in den „Seligpreisungen“ in Mathäus 5: „Selig (gesegnet) sind…“

Von Gott gesegnet zu sein ist ein grosses Vorrecht, das wir alle suchen sollten. Aber zu welchem Zweck? Möchten wir gesegnet werden um bei Gott gut angesehen zu sein? Um einen höheren Status zu gewinnen? Um unseren bequemen Lebensstil mit zunehmendem Wohlstand und guter Gesundheit zu geniessen?

Viele suchen Gottes Segen, damit sie etwas bekommen können. Ich schlage Ihnen aber etwas anderes vor. Als Gott Abraham segnete, war es seine Absicht, dass er für andere ein Segen sein würde. Andere Menschen sollen ebenfalls Anteil am Segen erhalten. Israel sollte ein Segen sein für die Nationen und die Christen ein Segen für die Familien, die Kirche, die Gemeinden und das Land. Wir werden gesegnet, um ein Segen zu sein.

Wie können wir da tun? In 2. Korinther 9, 8 schreibt Paulus: „Gott aber hat die Macht, euch mit jeglicher Gnadengabe reichlich zu segnen, auf dass ihr allezeit in jeder Hinsicht vollauf genug habt und reiche Mittel besitzt zu guten Werken jeder Art“ (Menge Übersetzung). Gott segnet uns, damit wir gute Werke tun können, die wir auf allerlei Weise und zu jeder Zeit tun sollen, weil Gott uns alles, was wir dazu benötigen zur Verfügung stellt.

In der „Hoffnung für alle“ Übersetzung lautet der obige Vers: „Er wird euch dafür alles schenken, was ihr braucht, ja mehr als das. So werdet ihr nicht nur selbst genug haben, sondern auch noch anderen von eurem Überfluss weitergeben können.“ Das Teilen mit andern muss nicht im Grossen geschehen, oftmals haben kleine Freundlichkeiten grössere Auswirkungen. Ein Glas Wasser, eine Mahlzeit, ein Kleidungsstück, ein Besuch oder ein aufmunterndes Gespräch, solche kleine Dinge können viel bewirken im Leben eines Mitmenschen (Matthäus 25, 35 – 36).

Wenn wir jemandem Segen bringen, handeln wir göttlich, denn Gott ist ein Gott der segnet. Wenn wir andere segnen wird Gott uns noch mehr segnen, damit wir weiterhin Segen geben können.

Weshalb beginnen wir nicht jeden Tag damit, Gott zu bitten, wie und wem ich heute ein Segen sein kann? Man weiss ja nicht im voraus, was eine kleine Freundlichkeit für jemanden bedeuten wird; wir aber werden dadurch gesegnet.

waxaa qoray Barry Robinson


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